Steigende Tourismuseinnahmen aber Armut bei Tibetern

Über die Entwicklung des Tourismus schreibt die Beijing Rundschau auf der site: www.bjrundschau.com/2006-g/2006-xizang/0115-xz-new-04.htm :
“Tibets Einnahmen aus dem Tourismus betrugen im letzten Jahr 2,7 Mrd. Yuan
Mit der Inbetriebnahme der Qinghai-Tibet-Eisenbahn und des Nyingchi-Flughafens im Jahr 2006 erfuhr der Tourismus in Tibet eine rapide Entwicklung. Im Jahr 2006 haben insgesamt 2,45 Mio. in- und ausländische Touristen Tibet besucht, eine Zunahme um 36% gegenüber 2005. Die Einnahmen Tibets aus dem Tourismus beliefen sich auf 2,7 Mrd. Yuan, ein Plus von 39,5% gegenüber 2005.
Die Verbesserung der Verkehrsbedingungen hat nicht nur die Entwicklung des Tourismus, sondern auch die Entwicklung des tertiären Sektors gefördert. 2006 gab es in Tibet 606 Hotels, eine Zunahme um 16,5% gegenüber 2005, 5846 Restaurants, 4867 Einkaufszentren und 3216 Unterhaltungsstätten, im Durchschnitt eine Zunahme um mehr als 20% gegenüber 2005. Nahezu 20 000 Menschen beschäftigten sich mit dem Tourismus, ein Plus von 30% gegenüber 2005.”

Das bei Tibetern von diesen gewachsenen Einnahmen wenig ankommt, zeigt der Artikel: Sozialabsicherungssystem in ganzen Tibet etabliert vom 15. Januar 2007
auf der site: german.china.org.cn/politics/china/txt/2007-01/15/content_7657449.htm

“Im chinesischen Autonomen Gebiet Tibet ist ein Sozialabsicherungssystem für Landwirte, Viehzüchter und Hirten etabliert worden. Der Hauptinhalt dieses Systems bildet die Katastrophenhilfe, die medizinische Versorgung und die Hilfe für Menschen, die mit besonderen Lebensschwierigkeiten konfrontiert sind. Vor zwei Jahren wurde dieses System der sozialen Absicherung in den ländlichen Regionen und Weidegebieten ins Leben gerufen.
In diesem Jahr erhalten Menschen, deren jährliches Einkommen weniger als 800 Yuan (79,50 Euro) beträgt, notwendige Unterstützung. Diese Maßnahme kommt rund 230.000 Personen zugute.
Im vergangenen Jahr konnten 245.000 Tibeter, die unter besonders schwierigen Bedingungen leben, medizinische Hilfe bekommen.”

Die hohe Anzahl von Tibetern mit Unterstützung bei einer extrem niedrigen Jahreseinkommensgrenze zeigt die hohe Armut unter Tibetern.



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